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EU-Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch

Aktuelles

Teilnehmer für das Schuljahr 2022/2023 veröffentlicht

Für das neue Schuljahr konnten insgesamt 527 Einrichtungen zugelassen werden. Die Zulassung der Einrichtungen erfolgte in Abhängigkeit vom verfügbaren Budget durch ein computergestütztes Zufallsverfahren separat für jede Produktgruppe. Es ist daher möglich, dass Schulen, die sich für beide Produktgruppen beworben haben, nur für eine Produktgruppe zugelassen wurden.

Alle Einrichtungen, die sich beworben haben und jetzt nicht berücksichtigt werden konnten, verbleiben auf einer Warteliste. Sollten zu einem späteren Zeitpunkt Mittel freigesetzt werden, können weitere Einrichtungen entsprechend der Reihenfolge der Zufallsauswahl zugelassen werden.

Stand des Zulassungsverfahrens

Produktgruppe Anzahl der Bewerbungen Anzahl zugelassener Einrichtungen
Obst/Gemüse 497 325
Milch 936 224

Abschluss Liefervereinbarung

Alle zugelassenen Einrichtungen können ab sofort eine Liefervereinbarung mit einem im Rahmen des EU-Schulprogrammes Sachsen zugelassenen Lieferanten abschließen. Die Liste der zugelassenen Lieferanten ist auf dieser Seite veröffentlicht.

Die Liefervereinbarungen müssen vom Lieferanten zusammen mit dem Antrag auf Bewilligung bis spätestens 24. Juni 2022 im LfULG eingereicht werden, damit die Belieferung pünktlich zum 1. August (Kinderkrippe/Kindergarten) bzw. zum Schuljahresbeginn (Schulen) starten kann.

Einrichtungen, von denen bis zum 16. September 2022 keine Liefervereinbarung vorliegt, wird die Zulassung entzogen, um anderen Einrichtungen die Teilnahme zu ermöglichen.

Nachweis begleitende pädagogische Maßnahmen bis 24. Juni 2022 einreichen

Einrichtungen, die im aktuellen Schuljahr 2021/2022 am Programm teilnehmen, reichen den Nachweis zur Durchführung der begleitenden pädagogischen Maßnahmen bis 24. Juni 2022 beim Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie ein. Der Nachweis ist die Voraussetzung für eine erneute Teilnahme am EU-Schulprogramm.

Überarbeitung des EU-Schulprogramms für Obst, Gemüse und Milch

Die Europäische Kommission hat eine Konsultation zur Überarbeitung des EU-Schulprogramms für Obst, Gemüse und Milch eingeleitet. Mit dem EU-Schulprogramm wird die Abgabe von Obst, Gemüse und Milch an Kinder gefördert. Damit einher gehen Bildungsmaßnahmen, durch die die Kinder mehr über die Landwirtschaft erfahren und gesunde Ernährungsgewohnheiten entwickeln sollen. Die Kommission wird das EU-Schulprogramm sowie die Maßnahmen zur Festsetzung dieser EU-Beihilfe überarbeiten und sich dabei auf die im Rahmen der Durchführung seit 2017 gewonnenen Erkenntnisse stützen.

Sie können an dieser öffentlichen Konsultation teilnehmen, indem Sie den Online-Fragebogen ausfüllen.

Überarbeitung des EU-Schulprogramms für Obst, Gemüse und Milch (europa.eu).

Die Frist für die Einreichung von Kommentaren ist der 28.07.2022.

Begleitende pädagogische Maßnahmen

Einrichtungen, die am EU-Schulprogramm teilnehmen, sind verpflichtet, mindestens eine begleitende pädagogische Maßnahme pro Schuljahr (Grund- und Förderschulen: alle Klassen; Kinderkrippen/Kindergärten: pro Einrichtung) durchzuführen. Die Durchführung der Maßnahme ist in der Einrichtung durch Vermerke, Klassenbucheinträge, Rechnungen o. ä. zu dokumentieren. Die Durchführung ist gegenüber dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie auf dem bereitgestellten Nachweis zu bestätigen.

Hygieneinformationen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Eine Übertragung des Corona-Virus über Lebensmittel ist grundsätzlich sehr unwahrscheinlich. Unabhängig davon sollten beim Umgang mit Lebensmitteln in Schulen und Kitas immer die allgemeinen Regeln der Lebensmittelhygiene beachtet werden. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist unbedingt sicherzustellen. Die im Rahmen des EU-Schulprogrammes bereits veröffentlichten Hygiene-Regeln sind weiterhin gültig.

Darüber hinaus werden in den einschlägigen Allgemeinverfügungen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erlassen wurden, weitere Regelungen getroffen. Bezüglich der konkreten Situation vor Ort ist eine individuelle Abstimmung zwischen den teilnehmenden Einrichtungen und den Lieferanten erforderlich.

Ggf. sind Änderungen bzgl. des Anlieferungsortes bzw. der Produkte (z.B. ausschließlich Stückobst wie Banane, Apfel, Birne) erforderlich.

Was sind die Ziele des EU-Schulprogramms?

Ziel des EU-Schulprogrammes ist es, durch ein regelmäßiges Angebot in sächsischen Kinderkrippen und Kindergärten sowie Grund- und Förderschulen den Verzehr und die Akzeptanz von Obst, Gemüse und Milch bei Kindern zu erhöhen. Mit einer kostenlosen Extra-Portion Obst, Gemüse und Milch soll Kindern gesunde Ernährung schmackhaft gemacht werden. Begleitende pädagogische Maßnahmen wie zum Beispiel Bauernhofbesuche oder thematische Projekttage sollen gleichzeitig das Wissen über die Produkte und deren Herkunft sowie die Kompetenzen der Kinder im Umgang mit den Produkten fördern.

Wer kann am EU-Schulprogramm teilnehmen?

Zielgruppen des EU-Schulprogrammes sind Kinder in:

  • Kinderkrippen und Kindergärten (auch Tagesmütter)
  • Grund- und Förderschulen der Klassenstufen 1 bis 4 (Förderschulen für geistig Behinderte: Grund- und Mittelstufe)

Teilnahmeberechtigt sind alle Kinder, die zum Schuljahresbeginn 2022/2023 (Kitas: zum 1. August 2022) in diesen Einrichtungen registriert sind bzw. eine Platzzusage haben.

Nicht teilnahmeberechtigt sind Kinder in Horten, Oberschulen und Gymnasien.

Grund- und Förderschulen können wahlweise Obst, Gemüse und/oder Milch beziehen. Für Kinderkrippen und Kindergärten steht ausschließlich die Produktgruppe Milch zur Verfügung.

Was bedeutet die Teilnahme am EU-Schulprogramm für die Einrichtungen?

Alle zugelassenen Einrichtungen können regelmäßig von einem zugelassenen Lieferanten mit kostenlosen Produkten (Milch und/oder Obst, Gemüse) beliefert werden. Die Suche nach einem geeigneten Lieferanten sowie die Organisation vor Ort liegen in Verantwortung der Einrichtungen. Um die Wirksamkeit des Programmes zu erhöhen, sind in den Einrichtungen begleitende pädagogische Maßnahmen durchzuführen.

Wer kann die Einrichtungen mit Obst, Gemüse und Milch beliefern?

Die Belieferung mit Obst, Gemüse und Milch kann u. a. durch Direktvermarkter, Einzel-/Großhändler oder Molkereien erfolgen. Voraussetzung ist, dass der Lieferant vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zugelassenen ist. Alle zugelassenen Lieferanten werden auf dieser Internetseite veröffentlicht.

Für die gelieferten Produkte bekommt der Lieferant auf Antrag einen festgelegten Pauschalpreis vom LfULG erstattet.

Welche Produkte werden gefördert?

Förderfähige Produkte im Rahmen des EU-Schulprogrammes sind frisches und unverarbeitetes Obst und Gemüse sowie Trinkmilch, konventionell oder ökologisch erzeugt. Milchmischgetränke mit Zusatz von Zucker, Kakao, Farb- und Geschmacksstoffen sind ausgeschlossen.

Produkte, die über das EU-Schulprogramm geliefert werden, sind für die Einrichtungen kostenlos. Die Abrechnung erfolgt zwischen Lieferant und dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.

Anzahl förderfähige Portionen/Mengen je Abrechnungszeitraum 2022/2023

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